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Bei der Behandlung einer Harnröhrenentzündung spielen Medikamente eine wichtige Rolle. Was man gegen eine Harnröhrenentzündung tun kann, lesen Sie hier.


Haus weiblicher Catherine

Online: 15 Stunden vor

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Maggie
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Bei einer Harnröhrenentzündung Urethritis handelt es sich um eine Entzündung der Schleimhaut der Harnröhre. Eine Harnröhrenentzündung ist oftmals die Folge einer sexuell übertragbaren Erkrankung.

Harnröhrenentzündung (urethritis) – therapie

Die Therapie hängt von der Ursache ab und ist sehr wichtig, damit die Harnröhrenentzündung nicht chronisch wird und keine bleibenden Schäden hinterlässt. In den meisten Fällen wird die Harnröhrenentzündung mit Antibiotika behandelt. Lesen Sie hier alles Wichtige zu Ursachen, Symptomen und Behandlung der Harnröhrenentzündung. Die Harnröhrenentzündung zählt zu den Infektionen der unteren Harnwegen: Die Harnröhre stellt den letzten Abschnitt des Harnwegssystems dar.

Bei einer Harnröhrenentzündung ist die Schleimhaut der Harnröhre entzündet, was zu einem unangenehmen Brennen beim Wasserlassen und Ausfluss führen kann. Männer und Frauen erkranken gleich häufig an einer Harnröhrenentzündung.

Die Altersgruppe von 20 bis 24 Jahren ist jedoch am meisten von einer Harnröhrenentzündung betroffen, was auf die ausgeprägte sexuelle Aktivität in dieser Altersgruppe zurückgeführt wird. Bei Männern sind die Beschwerden einer Harnröhrenentzündung aufgrund der längeren Harnröhre meist deutlich ausgeprägter. Frauen dagegen bemerken in vielen Fällen eine Harnröhrenentzündung gar nicht, da die Symptome bei ihnen häufig nur sehr schwach hausmittel harnröhrenentzündung.

Was ist eine harnröhrenentzündung und wie wird sie behandelt?

Man unterteilt die Harnröhrenentzündung in zwei Formen: Die spezifische Urethritis und die unspezifische Urethritis. Bei der spezifischen Urethritis ist das sexuell übertragbare Bakterium Neisseria gonorrhoeae Gonokokken für die Harnröhrenentzündung verantwortlich.

Die Infektion mit diesem Bakterium führt zur Geschlechtskrankheit Tripper Gonorrhö. Die unspezifische Urethritis wird hingegen durch verschiedene andere Bakterien verursacht.

Zu den Erregern einer unspezifischen Urethritis zählen vor allem Chlamydien, Mykoplasmen und Darmbakterien. Die Diagnose der Harnröhrenentzündung erfolgt mittels Urinkulturen und eines Abstriches von der Harnröhre, um den Erreger zu identifizieren. Dies erlaubt eine spezifische antibiotische Therapie, durch die in der Regel eine vollständige Heilung erreicht wird.

Die Symptome der Harnröhrenentzündung ähneln den Beschwerden der Harnblasenentzündung: Viele Betroffene leiden unter einem Jucken und Brennen der Harnröhre. Dadurch kann das Wasserlassen sehr schmerzhaft sein.

Ebenfalls kann ein glasig-trüber, beziehungsweise eitriger Ausfluss Fluor urethralis aus der Harnröhre auftreten, der vielen Betroffenen sehr unangenehm ist. Manchmal kann der Ausgang der Harnröhre am Genital gerötet sein.

Harnröhrenentzündung

Die Beschwerden der Harnröhrenentzündung sind bei Frauen und Männern unterschiedlich stark ausgeprägt: Bei Frauen sind die Beschwerden meist deutlich schwächer und viele berichten nur von einem unangenehmen Gefühl beim Wasserlassen. Dadurch bleibt die Harnröhrenentzündung bei Frauen länger unentdeckt. Zu spät behandelt, kann sich die Harnröhrenentzündung jedoch weiter nach oben bis zu den Eileitern und Eierstöcken ausbreiten und dadurch schwerwiegende Folgen wie eine Unfruchtbarkeit verursachen.

Zudem kann bei ihnen die Entzündung auf die Prostata und den Hoden übergreifen. Prinzipiell sind Frauen und Männer gleich häufig betroffen.

Empfohlene spezialisten

In den meisten Fällen ist die Harnröhrenentzündung auf eine bakterielle Infektion nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr zurückzuführen. Zu den häufigsten bakteriellen Erregern einer Harnröhrenentzündung gehören die Chlamydien Chlamydia trachomatis, etwa 25 Prozent aller Harnröhrenentzündungen und die Gonokokken Neisseria gonorrhoeae, Anteil etwa 20 Prozent.

Daneben gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Bakterien, die eine Harnröhrenentzündung auslösen können. Da die Bakterien meist durch Geschlechtsverkehr übertragen werden, besteht die beste Möglichkeit hausmittel harnröhrenentzündung Infektion zu verhindern darin, Kondome beim Geschlechtsverkehr zu verwenden.

Diese bieten zwar keinen hundertprozentigen Schutz, können aber eine Infektion in vielen Fällen verhindern. Menschen die längere Zeit im Krankenhaus verbringen müssen und bei denen der Harn über einen Harnblasenkatheter abgeleitet wird, sind besonders für eine Harnröhrenentzündung gefährdet: Denn ein über längere Zeit liegender Blasenkatheter reizt die Harnröhre mechanisch.

Dadurch wird deren Schleimhaut empfindlicher für Keime und hat weniger Möglichkeiten zu deren Abwehr. Eine Verletzung der Harnröhre nach dem Einführen von spitzen Gegenständen zum Beispiel durch autoerotische Praktiken begünstigt das Auftreten einer Harnröhrenentzündung ebenfalls. Zur Diagnose einer Harnröhrenentzündung liefert die Schilderung der Beschwerden bereits wichtige Informationen.

Zur weiteren Abklärung wird meist ein Abstrich von der Harnröhre angefertigt. Dafür wird mit Hilfe eines Wattestäbchens oder eines kleinen Hausmittel harnröhrenentzündung eine Probe aus der vorderen Harnröhre entnommen. Zur sicheren Identifizierung des ursächlichen Bakteriums ist jedoch eine Urinkultur unerlässlich. Dabei versucht man die Bakterien aus einer Urinprobe in speziellen Nährmedien so stark zu vermehren, dass sie sicher erkannt werden können. Wichtig ist hierfür, den ersten Strahl des Morgenurins zu verwenden, da mit ihm die meisten Bakterien aus der Harnröhre ausgeschwemmt werden.

Wird der Mittelstrahlurin verwendet, können die Bakterien meist nicht mehr ausreichend nachgewiesen werden. Die Anlage einer Urinkultur hat einen weiteren Nutzen: Sind genügend Bakterien vorhanden, so lässt sich an ihnen die Wirksamkeit verschiedener Antibiotika vorab testen Antibiogramm.

Die Therapie der Harnröhrenentzündung richtet sich stets nach dem auslösenden Faktor. Bei einer bakteriellen Infektion ist die Gabe von Antibiotika meist unentbehrlich. Je nach Erreger wird das passende Antibiotikum ausgewählt. Chlamydien werden mit einem Antibiotikum aus der Gruppe der Makrolide behandelt. Dazu zählen Wirkstoffe wie Erythromycin oder Clarithromycin. Das Antibiotikum hemmt das Wachstum der Bakterien, wodurch diese sich nicht mehr vermehren können.

Bei einer Infektion mit Gonokokken ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Cephalosporine wirksam. Zusätzlich gibt es einige Hausmittel, die den Genesungsprozess bei einer Harnröhrenentzündung unterstützen können. Besonders wichtig ist es, während der Entzündung viel zu trinken. Denn auch wenn das häufige Wasserlassen unangenehm ist, werden die Bakterien durch das vermehrte Wasserlassen leichter aus der Harnröhre ausgeschwemmt. Eine ausreichende Durchblutung unterstützt wiederum die Abwehrmechanismen des Hausmittel harnröhrenentzündung.

Bestimmte Fruchtsäfte wie Cranberrysaft, Preiselbeersaft oder Johannisbeersaft säuern den Urin zusätzlich an, was es den Bakterien erschwert, sich zu vermehren.

Es gibt bereits fertige Blasenteemischungen im Handel, die eine Heilung der Harnröhrenentzündung unterstützen sollen. Der Konsum von Alkohol sollte für die Dauer des Infekts vermieden werden, da er das Immunsystem schwächt und die eigenen Schutzmechanismen des Körpers hemmt.

Hausmittel gegen blasenentzündung

Geschlechtsverkehr oder Masturbation, bei denen Sex Toys die Umgebung der Harnröhre reizen könnten, sollte für die Krankheitsphase ebenfalls vermieden werden. Der Verlauf einer Urethritis hausmittel harnröhrenentzündung von der Ursache ab. Bei Frauen läuft die Harnröhrenentzündung oftmals milder oder sogar ganz ohne Beschwerden ab. Bei einer bakteriellen Erkrankung führt die Behandlung mit dem richtigen Antibiotikum zu einer guten Prognose. Folgeschäden treten bei einer rechtzeitigen und konsequent zu Ende geführten Behandlung nur selten auf.

Wichtig ist bei der Einnahme von Antibiotika, dass sie auch nach Abklingen der Beschwerden weiter eingenommen werden, bis die vom Arzt verordnete Behandlungsdauer erreicht ist. Dies ist sehr wichtig, um die Ausbildung von Resistenzen gegen antibiotische Wirkstoffe unter den Bakterien zu vermeiden. Die Entzündung der Harnröhre klingt unter der richtigen antibiotischen Therapie in der Regel schnell ab.

Dennoch kann es gelegentlich zu Komplikationen im Verlauf einer Harnröhrenentzündung kommen.

Chlamydien können bei Männern im Rahmen einer Harnröhrenentzündung zu einer Prostataentzündung Prostatitis oder zu einer Entzündung des Nebenhodens Epididymitis führen. Diese Entzündungen werden häufig von Fieber begleitet. Bei Frauen kann eine Harnröhrenentzündung ebenfalls schwere Komplikationen verursachen. Insbesondere, weil die Infektion aufgrund der meist milden Symptome häufig lange unentdeckt bleibt. Beispielsweise kann der Infekt weiter aufsteigen und eine Entzündung der Eileiter Salpingitis oder der Eierstöcke Adnexitis hervorrufen.

Diese Art der Komplikation wird oftmals von Fieber, Schüttelfrost und Unterbauchschmerzen begleitet. Es besteht die Gefahr, dass die Eileiter infolge der Entzündung verkleben Tubenverklebung und eine Unfruchtbarkeit entsteht.

Harnröhrenentzündung (urethritis) – therapie

In der Schwangerschaft ist eine durch Chlamydien verursachte Urethritis besonders gefährlich. Denn Chlamydien können beim ungeborenen Kind zu einer schweren Bindehautentzündung Konjunktivitis führen, die sogar eine Erblindung zur Folge haben kann.

Diese Erkrankung heilt jedoch in den meisten Fällen von selbst wieder aus. Um einer Harnröhrenentzündun g vorzubeugen, ist die Verwendung von Kondomen während des Geschlechtsverkehrs sinnvoll. Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft. Auf dieser Seite.

WhatsApp Facebook Twitter E-Mail. Von Dr. Julia Schwarz. Mehr über die NetDoktor-Experten.